Wieviel kostet ein handgemachter Katalog?
Von WebStyler • Dez 3rd, 2008 • Rubrik: Alle Artikel, Product Information Management •
Eine aktuelle Diskussion im XING Forum print&produktion beschäftigt sich mit der Frage, welche Kosten für einen manuell erstellten Katalog zu kalkulieren sind.
Einen Tipp aus dem Thread für eine Berechnung möchte ich hier gern weitergeben. Mit dem (kostenpflichtigen) Etat-Kalkulator von ccvision lassen sich Kosten für verschiedenste Werbemittelproduktionen ermitteln.
Im Jahr 2005 lagen die Kosten für eine Katalogseite bei durchschnittlich 608 Euro, zumindest laut Marktstudie 2005 “Product Information Management in Deutschland” von Lucas-Nülle Consulting.

Im XING Forum ist von 200 bis 300 Euro pro Seite die Rede. Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo dazwischen und hängt von vielen Faktoren ab.
So fragt ein Diskussionsteilnehmer nach der Art der Artikel, ob die Seiten verschieden sein sollen oder sich in eine automatisierbare Struktur umsetzen lassen, ob es eine Datenbank gibt und wenn nicht, wie die Texte und Bilder geliefert werden.
Eine Menge Kriterien spielen also bei der Katalogproduktion eine Rolle wobei die Frage der Datenlieferung enorm wichtig ist. Ohne Datenbank sind die Produktinformationen meist über verschiedene Textdateien verteilt und müssen schlimmstenfalls aufwändig per Copy & Paste in das DTP-Dokument übernommen werden. Zugehörige Bilder werden separat geliefert und müssen den Produkttexten zugeordnet werden.
Mit Product Information Management wird der Publikationsprozess deutlich vereinfacht und bescheunigt, denn alle katalogrelevanten Daten und die zugehörigen Bilder liegen vor und können strukturiert in elektronischer Form an ein DTP-Dokument weitergegeben werden. Templates sorgen dafür, dass die Produktdaten an die richtige Stelle kommen und reduzieren den Gestaltungsaufwand auf Feintuning des Layouts.
Die Kosten pro Katalogseite reduzieren sich deutlich, wie man an den Zahlen der Grafik oben im Best-Practise-Beispiel gut erkennen kann.
Sachdienliche Hinweise zu Katalogkosten mit und/oder ohne PIM nehme ich gern per Email oder in den Kommentaren entgegen!
Hinweis zur Diskussion via Email – Danke Christian!
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